Geschichten, Erzählungen, Gedanken und nicht zuletzt Fragen nach dem Wesentlichen erfahren ihre künstlerische Darstellung als fragmentarische Bildsequenzen meist in abstrakter, expressiv freier Form.
Es entsteht ein Kommunikationsentwurf, in dem sich neben einem auf Bildtitel reduzierten Sprachgebrauch die eigentlichen visuellen Ebenen der Vermittlung entwickeln.
Jenseits der Worte eröffnet sich eine Kommunikation, die das Seelische, das Wesentliche berührt.
Die Komposition aus Farben, Textur, Lichtsetzung, sowie Bildelementen teils nahe dem Figürlichen ergibt eine Bildwelt, in der vorgegebene Vorstellungen von Zeit, Form und Raum aufgehoben werden. Es geht darum, Momente der Besinnung zu schaffen und Konzentration auf Details und Gesamteindruck zu lenken - eintauchen und Tiefen erforschen, besinnen und abwenden vom Alltäglichen.
Die Bilderfahrung des Betrachters erwächst aus seiner persönlichen Interpretation des einführenden Titels und der visuellen Sinnesreize des Bildes.
© Bernd Hoppe 2011 - 2012